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Was ist Homöopathie?

 

Homöopathie bedeutet "ähnliches Leiden" und beruht auf dem von Samuel Hahnemann aufgestellten Grundsatz "Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt" (Ähnlichkeitsgesetz). Hahnemann stellte fest, dass eine Substanz, die bei gesunden Menschen der Krankheit ähnelnde Symptome hervorruft, in starker Verdünnung verabreicht (potenziert), am kranken Menschen die Krankheit zu heilen vermag.

Gemäß dem Gesetz "similia similibus curentur" (Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt) ist ein Krankheitszustand durch ein Mittel zu heilen, das bei Gesunden diesem Zustand ähnliche Symptome hervorruft. Dieses erfordert verständlicherweise die exakte Erfassung des Symptombildes des Patienten und die Kenntnis der homöopathischen Arzneimittel, die nur durch ein intensives Studium der Arzneimittellehre erlangt werden kann, damit das Symptombild und das dazu passende Arzneimittel zusammengeführt werden können.

Was ist eine

homöopathische Konstitutionsbehandlung?

Bei einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung geht es darum, die Krankheit bei der Wurzel zu packen. Dabei sind unbedingt die Regeln Samuel Hahnemanns zu beachten, die in seinem Werk "Organon der Heilkunst" und in dem Werk "Die chronischen Krankheiten" zu finden sind. Die Durchführung einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung setzt somit ein intensives Studium eben dieser Werke voraus.

Was ist ein Symptom?

In der klassischen Homöopathie wird ein Symptom als Zeichen einer vorliegenden Störung angesehen. Dies ist mit einer Kontrollleuchte für den Ölstand im Motor eines Autos zu vergleichen. Diese Kontrollleuchte weist uns darauf hin, dass eine Störung vorliegt, in diesem Fall, dass nicht genügend Öl im Motor vorhanden ist. Würden wir vernünftig handeln, wenn wir in dem Fall des Aufleuchtens der Kontrollleuchte das Lämpchen herausdrehen würden? Wohl kaum. Es würde dazu führen, dass eine schwerwiegendere Störung auftritt, im schlimmsten Fall der Defekt des Motors.

Der menschliche Organismus verfügt ebenso über zahlreiche Kontrollleuchten, die uns anzeigen sollen, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Dieses äußert sich in dem Auftreten von Symptomen unterschiedlichster Art. Werden diese Symptome unterdrückt, dringt die Krankheit in immer tiefere Ebenen vor. In der klassischen Homöopathie werden diese Symptome nicht ausgeschaltet, sondern es wird mit den Symptomen gearbeitet, weil sie nützliche Wegweiser zur Ursache sind. Dabei wird der Prozess der Unterdrückung von Symptomen umgekehrt und die Krankheit langsam aus der Tiefe herausgeholt und an die Oberfläche gebracht, um geheilt werden zu können. Dies erfordert eine intensive Beobachtung des Heilungsprozesses durch den Therapeuten, der wiederum durch ein intensives Studium der Regeln der Homöopathie gelernt hat, die Reaktionen des Organismus zu beurteilen.  

 

Um eine homöopathische Konstitutionsbehandlung durchführen zu können, ist eine umfangreiche homöopathische Anamnese notwendig, in der es darum geht, den Menschen als ein Ganzes zu erfassen. Es geht hier ja nicht um lokale Symptome, sondern um die Gesamtheit der Symptome.  In der klassischen Homöopathie werden auf allen drei Ebenen (die geistige, die emotionale und die körperliche Ebene) Symptome und Merkmale erfasst und als einzelne Puzzleteile zu einem vollständigen Bild zusammengefasst, das den Menschen ausmacht. Auf diese Weise kann das Arzneimittel gefunden werden, das dem betreffenden Menschen am Ähnlichsten ist und somit gemäß dem Ähnlichkeitsgesetz Hahnemanns die Ursache seiner Krankheit heilen kann.

 

Homöopathie nach Sehgal

Eine Weiterentwicklung der klassischen Homöopathie stellt die Homöopathie nach Dr. M. L. Sehgal dar. Bei dieser Methode geht es speziell um den gegenwärtigen, anhaltenden und vorherrschenden Geist- und Gemütszustand des Patienten während seiner Erkrankung. Auch in der klassischen Homöopathie gelten Geist  und Gemüt als die höchste und tiefste Ebene des Menschen. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass auf dieser Ebene der Schlüssel zum Zentrum der Individualität zu finden ist, zu der wir die passende Arznei finden müssen. Um den vorherrschenden Geist- und Gemütszustand des Patienten zu erfassen, achtet der Therapeut sowohl auf den individuellen Umgang des Patienten mit seiner Erkrankung als auch auf Sprache, Gestik und Mimik des Patienten.     

 

 

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